Landschaftsbild
Foto: Ana Pogačnik

03. 01. 2008
Ein Jahr erscheint aus der Ansicht der ganzen Ewigkeit wie einer Augenblick.

Und jeder Augenblick hat eine enorme Kraft und verbirgt ein unbeschreibliches Potential in sich. Jeder Moment kann ein neuer Anfang sein und genauso kann er eine Abrundung unterstützen - er trägt in sich den Anfang und das Ende in einem. Denn jeder Moment ist eine Ganzheit für sich.

Das schöne dabei ist, dass wir das Geschenk des Universums haben und so können wir jeden Augenblick und so auch jedes Jahr mitgestalten. Wir haben die Kraft, um das Leben in seinem tiefsten Kern zu berühren und dadurch die Kraft der Schöpfung zu erleben und zu leben.

Wir haben auch die Freiheit der Entscheidung und freie Hand die Kraft nach unserer Wahl zu leiten und zu lenken. Und wir haben auch das Glück zu wissen, dass nach jedem Augenblick, nach jedem Jahr, ein neues kommt. So können wir die Freiheit wirklich geniessen und das Leben ehrlich aber doch nicht zu ernst nehmen, weil das Leben uns immer neue Chancen bringen wird. Wir können frei entscheiden für den Augenblick, müssen aber nicht zu viele Erwatungen und Projektionen auf diesen einen Augenblick setzen, sondern können uns und dem Leben die Freiheit der Entwicklung und so der Veränderung lassen.

Der nächste Augenblick der Ewigkeit bringt uns die Möglichkeit und die Kraft in die tiefsten Ecken unseres Seins zu schauen und so die neuen Ebenen in uns selbst zu durchschauen und zu entdecken. Es wird ein Jahr sein, das noch mehr Klärungen bringen wird durch die Klarheit in welcher sich die Erde entwickelt. Sie steht noch immer in der Phase „in sich kehren“ und dadurch auch wir selbst. Der Durchbruch kann nicht bestimmt und auch nicht beschleunigt werden. Wenn der richtige Augenblick dafür gekommen ist, wird er auf ganz natürliche Art und Weise passieren. Wir werden ihn bewusst oder unbewusst miterleben „müssen“. Er wird uns zu unserem eigenen Durchbruch verhelfen können, wenn wir uns entscheiden werden, ganz genau auf die Erde und ihren Prozessen zu lauschen, sie zu betrachten und vor allem sie mitzuerleben und mitzumachen. Und er wird uns einfach mitschleudern, wenn wir versuchen werden uns in der „alten Kiste“ unseres Lebens zu verschließen.

Und so wie in jedem Augenblick und an jedem Tag und für jedes Jahr, haben wir auch hier die Freiheit zu entscheiden, welchen Weg wir gehen möchten. Den Weg der ständigen Veränderungen oder den Weg der Gemütlichkeit? Dabei sollten wir uns bewusst sein, dass bei einem Durchbruch oft alles auf den Kopf gestellt wird und dass so die Veränderungen gemütlicher sein könnten als die Gemütlichkeit selbst.

So könnte das Motto heissen: Lass uns frei von all dem werden, was uns in die Festigkeit bindet, was uns von der Freiheit fernhält, was uns blendet und was uns die wirkliche innere Wahrheit nicht sehen lässt. Lass uns öffnen für die Freiheit, die Kraft und die unbegrenzte Liebe, die der nächste Augenblick bringen möchte und nehmen wir sie erstmal an, ohne sie zu bewerten, sie zu schablonisieren und schon gar nicht sie fest halten zu wollen. In der Hoffnung, dass wir endlich genug von den ständigen Projektionen haben. Und lass uns das Leben mit freien Händen und offenem Herzen schöpfen und es so endlich anfangen zu geniessen!!!

Ana